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11.01.2009 Alter: 3 Jahre
Kategorie: Presse Presse: Sonntagsnachrichten: pflegestützpunkte in sachsen-anhaltVernetzte Pflegeberatung![]() Der Landesverband Hauskrankenpflege - vertreten durch HKP-Landesgeschäftsführerin Anja Bormann (rechts) und Janett Hoger (links) - hat jetzt einen 2000-Euro-Spendenscheck für die Stiftung Elternhaus am Magdeburger Universitätsklinikum an Katrin Höth, Geschäftsführerin des Förderkreises krebskranker Kinder als Betreiber des "Elternhauses" übergeben. Das Geld stammt aus einer Spendensammlung im Zusammenhang mit dem plötzlichen Tod der früheren HKP Landesgeschäftsführerin Heidemarie Bork. Die Zinserträge aus dem Stiftungskapital sollen die Betriebskosten decken, die das Haus nach seiner Eröffnung vor drei Jahren verursacht. Die Kranken- und Pflegekassen, die kommunalen Spitzenverbände sowie die organisierten Pflegeeinrichtungen auf Landesebene haben sich deutlich gegen den Aufbau von Doppelstrukturen in Form von Pflegestützpunkten positioniert und haben eine vernetzte Pflegeberatung vorgeschlagen. Das Ziel der Pflegeberatung ist die Bündelung von Beratungsleistungen zu gesundheitsfördernden, präventiven, kurativen, rehabilitativen oder sonstigen medizinischen sowie pflegerischen und sozialen Hilfen zu ermöglichen. Diese sollen in einem ganzheitlichen Beratungsprozess integriert werden. Das Vorhaben soll durch Vernetzung der zahlreichen Beratungsangebote erreicht werden und an der vorhandenen Beratungsstruktur der Kranken- und Pflegekassen und Kommunen in Sachsen-Anhalt ansetzen. Dabei spiegelt sich der Vernetzungsgedanke dahingehend wider, dass Pflegebedürftige und Antragsteller unabhängig ihrer Kassenzugehörigkeit in den ausgewiesenen Anlaufstellen eine Pflegeberatung erhalten können und weitere notwenige Maßnahmen bis hin zur individuellen Pflegeberatung von der aufgesuchten Stelle initiiert beziehungsweise koordiniert werden. Neben originären medizinischen und pflegerischen Hilfen werden ebenso komplementäre Dienste sowie Potenziale der familiären und nachbarschaftlichen Hilfsnetze einbezogen. Das Ministerium für Gesundheit und Soziales soll dieses Konzept der vernetzten Pflegeberatung in zwei Pilotregionen umsetzen. Das Lenkungsgremium für dieses Projekt besteht aus Vertretern der Kassen, der Kommunen und des Ministeriums. Derzeit gibt es zwei Pilotprojekte zur vernetzten Pflegeberatung (Magdeburg und Landkreis Harz). Nach der Pilotphase (30. Juni 2009) soll die Wirksamkeit der Pflegeberatung in den beiden Modellregionen evaluiert werden. Danach soll eventuell eine schrittweite Ausweitung in den Regionen erfolgen und Bezug genommen werden auf die elf Landkreise und drei kreisfreien Städte im Land.
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